ERP-Software für Österreich – alle Unternehmensbereiche in einem System

Verbinden Sie Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Produktion, CRM und Dokumentenmanagement auf einer gemeinsamen Datenbasis. Sie erhalten durchgängige Prozesse, verlässliche Informationen und einen aktuellen Überblick über Ihr gesamtes Unternehmen. Ganz egal, ob Sie einzelne Insellösungen ablösen, eine bestehende Software ersetzen oder Ihr Unternehmen auf weiteres Wachstum vorbereiten: Wir helfen Ihnen, die ERP-Lösung zu finden, die zu Ihren Abläufen und Anforderungen passt.

Für KMU und Mittelstand · Sage 100 und Sage X3 · Cloud, Private Cloud oder eigener Server

ERP-Software für Österreich – alle Unternehmensbereiche in einem System

Verbinden Sie Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Produktion, CRM und Dokumentenmanagement auf einer gemeinsamen Datenbasis. Sie erhalten durchgängige Prozesse, verlässliche Informationen und einen aktuellen Überblick über Ihr gesamtes Unternehmen. Ganz egal, ob Sie einzelne Insellösungen ablösen, eine bestehende Software ersetzen oder Ihr Unternehmen auf weiteres Wachstum vorbereiten: Wir helfen Ihnen, die ERP-Lösung zu finden, die zu Ihren Abläufen und Anforderungen passt.

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Warum ein neues ERP

ERP steht für Enterprise Resource Planning. Eine ERP-Software verbindet zentrale Unternehmensbereiche wie Einkauf, Verkauf, Warenwirtschaft, Lager, Rechnungswesen, Produktion und Kundenmanagement in einem gemeinsamen System. Es gibt viele Gründe für ein neues ERP. Aus unserer Erfahrung lassen sich diese meist auf folgende 5 reduzieren.

Insellösungen

Insellösungen kosten Geld: Hoher Koordinationsaufwand, Informationsdefizit zwischen den Mitarbeitern, Zeit für Doppelerfassung, intransparente Daten für Entscheidungen. Einer unser erfahrenen Implementierungspartner sagt: „Projektfertiger sparen 10% Kosten, wenn sie es schaffen Excel gänzlich aus Betrieb zu verbannen“.

Wachstum

Neue Mitarbeiter, neue Standorte, neue Länder, neuer Geschäftsbereich? Wenn ein Unternehmen wächst, hilft die passenden Unternehmenssoftware enorm dabei die  neuen Herausforderungen zu stemmen. Prozesse sind vorgegeben und tausendfach erprobt, neue Mitarbeiter können schneller produktiv werden, das wachsenden Unternehmen wird Modul für Modul automatisiert.

Technologie

Veraltete Software, veraltete Hardware, neue Vorgaben von Kunden. Wenn die Betriebssysteme oder die neue Hardware die alte Software nicht mehr zulassen, ist es Zeit für eine ERP Ablöse. Auch Vorgaben von Kunden, wie zum Beispiel die Verrechnung mittels E-Rechnung kann einen Wechsel erfordern.

Rechtliche Anforderungen

Geänderte Gesetze, die von der Software nicht unterstützt werden, sind ein weiterer Grund, warum ein ERP System gewechselt werden muss. Mit einer ERP Software mit Wartungsvertrag haben sie das Problem nicht mehr, alle rechtlichen Änderungen werden zeitgerecht umgesetzt.

Neue Geschäftsführung

Digitale Prozesse, Automatisierung oder eine neue Unternehmensführung: Oft gehen Automatisierung und eine Änderung in der Unternehmensführung gemeinsam einher. Eine neue ERP Software hilft, alte Strukturen zu verändern, dem vorhandenen Personal neue Wege zu zeigen und eine Perspektive zu geben.

ERP speziell für kleine und mittlere Unternehmen

Ein ERP-System macht aus einzelnen Unternehmensbereichen einen verbundenen Gesamtprozess. In vielen Unternehmen sind die benötigten Daten, die in einem ERP System zusammengeführt werden, zwar grundsätzlich vorhanden, sie liegen jedoch verteilt in verschiedenen Programmen, Excel-Listen, E-Mails oder den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Solange die Abläufe überschaubar bleiben, lässt sich vieles manuell ausgleichen. Mit steigender Auftragszahl, mehr Mitarbeitern oder komplexeren Prozessen wächst jedoch der Abstimmungsaufwand. Informationen werden mehrfach erfasst, unterschiedlich aktualisiert oder stehen genau dort nicht zur Verfügung, wo sie benötigt werden.

1. Kunden und Verkaufschancen betreuen

Kontaktdaten, Anfragen, Gesprächsnotizen und Verkaufschancen werden zentral erfasst. Der Vertrieb sieht bisherige Vorgänge und kann daraus Angebote erstellen, ohne Kunden- und Artikeldaten erneut eingeben zu müssen.

2. Angebot und Auftrag erfassen

Wird ein Angebot angenommen, entsteht daraus ein Auftrag. Preise, Konditionen, Liefertermine und benötigte Mengen stehen unmittelbar für die weitere Bearbeitung zur Verfügung.

3. Verfügbarkeit und Bedarf prüfen

Das ERP-System gleicht den Auftrag mit vorhandenen und reservierten Beständen ab. Fehlende Waren können beschafft oder – bei produzierenden Unternehmen – zur Fertigung eingeplant werden.

4. Einkauf, Lager oder Produktion steuern

Der Einkauf bestellt benötigte Artikel und Materialien. Das Lager bereitet verfügbare Waren vor, während die Produktion Materialbedarf, Arbeitsgänge und Kapazitäten plant. Alle Bereiche beziehen sich dabei auf denselben Auftrag.

5. Liefern und dokumentieren

Kommissionierung, Lieferschein und Versand bauen auf den bereits erfassten Auftragsdaten auf. Zugehörige Belege und Dokumente bleiben dem Kunden und dem jeweiligen Geschäftsvorgang zugeordnet.

6. Rechnung und Zahlung verfolgen

Aus der Lieferung beziehungsweise Leistung entsteht die Rechnung. Offene Posten, Zahlungseingänge und Mahnvorgänge werden im Rechnungswesen weiterbearbeitet und bleiben mit Auftrag und Kunde verbunden.

So entsteht eine durchgängige Informationskette: Jeder Bereich ergänzt den gemeinsamen Vorgang, statt einen eigenen Datenstand zu führen. Mitarbeiter sehen, was bereits geschehen ist, was als Nächstes erforderlich wird und wo ein Prozess möglicherweise ins Stocken gerät.

Wann lohnt sich ERP-Software für ein Unternehmen?

Ob ein Unternehmen ein ERP-System benötigt, hängt weniger von der Mitarbeiterzahl als von der Komplexität seiner Abläufe ab. Sobald mehrere Bereiche regelmäßig auf dieselben Kunden-, Artikel-, Auftrags- oder Finanzdaten zugreifen, reichen getrennte Programme und manuelle Abstimmungen häufig nicht mehr aus.

Informationen müssen regelmäßig zusammengesucht werden

Der Auslöser

Bestände, Umsätze, offene Aufträge oder Produktionsstände stammen aus verschiedenen Programmen und Listen.

Der ERP-Nutzen

Zentrale Daten und aktuelle Auswertungen schaffen einen gemeinsamen Informationsstand und mehr Transparenz für Mitarbeiter und Geschäftsführung.

Daten werden mehrfach erfasst

Der Auslöser

Kunden-, Artikel- oder Auftragsdaten werden von einer Abteilung in die nächste übertragen oder erneut eingegeben.

Der ERP-Nutzen

Einmal erfasste Informationen stehen für nachfolgende Arbeitsschritte zur Verfügung. Das reduziert manuellen Aufwand und vermeidbare Erfassungsfehler.

Wachstum erhöht vor allem den Verwaltungsaufwand

Der Auslöser

Mehr Kunden, Artikel, Standorte oder Aufträge führen zu überproportional mehr Abstimmung und Kontrolle.

Der ERP-Nutzen

Standardisierte Abläufe und Automatisierungen helfen, steigende Mengen zu bewältigen, ohne jeden zusätzlichen Vorgang manuell organisieren zu müssen.

Entscheidungen beruhen auf veralteten Zahlen

Der Auslöser

Auswertungen müssen zunächst vorbereitet und aus mehreren Quellen zusammengeführt werden.

Der ERP-Nutzen

Aktuelle Kennzahlen zu Aufträgen, Beständen, Kosten und Finanzen ermöglichen schnellere und fundiertere Entscheidungen.

Die bestehende Software begrenzt neue Anforderungen

Der Auslöser

Zusätzliche Standorte, individuelle Prozesse, neue Vertriebskanäle oder internationale Abläufe lassen sich nur noch mit Behelfslösungen abbilden.

Der ERP-Nutzen

Eine modular erweiterbare und anpassbare ERP-Lösung kann neue Unternehmensbereiche, Schnittstellen und wachsende Anforderungen schrittweise integrieren.

Ein ERP-Projekt wird besonders dann sinnvoll, wenn nicht nur ein einzelnes Programm ersetzt werden soll, sondern mehrere Unternehmensbereiche besser zusammenarbeiten müssen. Welche Funktionen tatsächlich benötigt werden, sollte deshalb immer aus den konkreten Prozessen und Unternehmenszielen abgeleitet werden.

Mit ERP Software von Sage schneller wachsen

Sage X3 Kunde CEO MH Direkt

MH Direkt

Jährlich 3 Millionen Pakete & Produktion erfolgreich mit Sage X3.

Ob Socken mit dem eigenen Konterfei für die Liebste oder eine Fußmatte mit individuellem Firmenlogo für den Chef – in den Online-Shops der österreichischen
MH direkt wird jeder fündig, der ein außergewöhnliches Geschenk sucht. Aber nicht nur im eigenen E-Commerce ist das Unternehmen erfolgreich, es nutzt diese Expertise auch für seine 40 Kunden im Fulfillment-Sektor.

Mit ERP weitere strategische Geschäftsfelder gewinnen

Bene Natural Products

Voller Erfolg auf Amazon mit Automatisierung.

Nach der Entscheidung, Produkte im Amazon Marketplace zu verkaufen, wurde schnell klar, dass ohne Automatisierung die rasch ansteigenden Bestellzahlen nicht zu bewältigen sind. Die Automatisierung im ERP System brachte weniger manuelle Arbeit, keine doppelte Datenpflege und eine enorme Zeitersparnis.

ERP-Software in der Cloud oder On-Premise

Cloud

Bei einer Cloud ERP hostet ein Cloud Anbieter die IT-Infrastruktur Ihrer ERP-Software. Das Unternehmen bezahlt nutzungsbasiert eine monatliche Gebühr für die Leistungen, die es benötigt. Der Anbieter hält das ERP-System aktuell und schützt Ihre Unternehmensdaten. Das spart Server- und Personalkosten.

On-Premise

Wenn Sie on Premise mieten, wird die Software lokal auf Ihren Server installiert. Sie sind selbst für die Funktionalität Wartung, Upgrades, Instandhaltung und Datensicherheit verantwortlich. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen, dass on Premise speziell von kleinen Unternehmen, die die Software direkt auf Ihrem PC installieren wollen bzw. großen Unternehmen mit eigener IT-Abteilung bevorzugt wird.

Warum ERP Software von Sage

Ganz egal, ob Sie eine kleine Firma oder ein großes Unternehmen führen – die ERP-Software von Sage wird Ihrem Unternehmen zu mehr Wachstum verhelfen und seine Entwicklung vorantreiben. Entdecken Sie die Vorteile von ERP-Software.

Unternehmensprozesse im Sage ERP zusammenführen

Vereinheitlichen heißt vereinfachen – steuern Sie unterschiedlichste Geschäftsbereiche innerhalb eines ERPs. Unsere ERP Systeme sind modular aufgebaut und jederzeit erweiterbar. Sie nehmen sich das, was Sie brauchen.

Mit Sage ERP-​Software im In- und Ausland expandieren

Sage ist ein internationales Unternehmen. Ihrer Expansion steht dadurch nichts im Wege. Wir können Ihnen so gut wie alle Legislaturen weltweit in Ihrem Sage ERP freischalten.

Support, Netzwerke und Market Place

Entscheiden Sie sich für unser ERP-​Programm, steht Ihnen die Sage Welt offen. eLearning in der Sage University und das Sage App Center mit zertifizierten Branchenlösungen erweitern das Leistungsspektrum für Sage Kunden.

Sicher und gesetzeskonform

Vertrauen Sie einem der weltweiten Marktführer. Technische Fortschritte, Produktentwicklungen und gesetzliche Änderungen fließen regelmäßig ins Produkt ein. Mittels Customer Voice werden laufend Kundenwünsche umgesetzt.

Unsere ERP-Lösungen im Überblick

Unsere Lösungen für das Enterprise Resource Management eignen sich für Unternehmen jeder Branche und Größe.

Sage 100

Anpassbare ERP-Software für kleinere bis mittlere Unternehmen

  • Cloud oder on Premise

  • Modularer Aufbau

  • Selbst anpassen mit AppDesigner Technologie

  • Umfangreiche Schnittstellen

  • Umfassende Warenwirtschaft

  • Rechnungswesen (z. B. Buchhaltung und Zahlungsverkehr)

  • Geeignet für Einzel-​, Serien-​ und Projektfertigung

  • Materialwirtschaft und Verwaltung des Ein- und Verkaufs sowie des Lagers

  • Abdeckung des Kundenmanagements (CRM), des E-​Commerce sowie des Dokumentenmanagements (DMS) u.a.

Sage X3

Finanz- und ERP System für wachsende und international tätige Unternehmen

  • Perfekt für wachsende und international tätige mittelständische Unternehmen

  • Cloud, private Cloud oder on Premise

  • Unterstützung diverser standortspezifischer Währungen, Sprachen und Gesetzgebungen

  • Vollständige Abdeckung aller relevanten Geschäftsbereiche (z. B. Supply Chain, Rechnungswesen, Finanzbuchhaltung, Anlagenverwaltung und Einkauf)

  • Aussagekräftige Echtzeitdaten für umfassendes Reporting

  • Zugriff auf relevante Geschäftsdaten – jederzeit und überall von verschiedenen Geräten und mobilen Endgeräten aus

Die oben genannten ERP Lösungen sind Ihnen zu viel? Sie brauchen eine Lösung für Auftrag, Rechnung und Warenwirtschaft oder Buchhaltung? Dann sehen Sie sich Sage 50 an!

Sie brauchen vor dem gratis Webinar mehr Informationen?

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Schritt für Schritt zum richtigen ERP – inkl. Checklist

Erfahren Sie mittels Checklist, was Sie genau benötigen.

Kundenbetreuer

Karl Zimmermann

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FAQ

Häufige Fragen zu ERP-Software

ERP-Grundlagen und Bedarf

ERP steht für Enterprise Resource Planning. Eine ERP-Software verbindet zentrale Unternehmensbereiche wie Einkauf, Verkauf, Warenwirtschaft, Lager, Rechnungswesen, Produktion und Kundenmanagement auf einer gemeinsamen Datenbasis. Dadurch entstehen durchgängige Prozesse, bei denen Informationen nicht mehrfach erfasst werden müssen.

Ein ERP-System verwaltet Stammdaten und unterstützt unter anderem Angebot, Auftrag, Beschaffung, Lagerführung, Produktion, Lieferung, Fakturierung und Rechnungswesen. Je nach Lösung können zusätzlich CRM, Dokumentenmanagement, Projektmanagement, Personalwesen, Controlling, mobile Anwendungen und Schnittstellen eingebunden werden.

ERP-Software eignet sich für Handels-, Produktions-, Dienstleistungs- und projektorientierte Unternehmen, deren Geschäftsbereiche regelmäßig auf gemeinsame Daten zugreifen. Entscheidend ist weniger die Mitarbeiterzahl als die Komplexität der Abläufe und der erforderliche Abstimmungsbedarf.

Ein kleines Unternehmen benötigt nicht automatisch ein umfassendes ERP-System. Bei standardisierten Abläufen können Buchhaltungs- und Warenwirtschaftslösungen ausreichen. Wenn jedoch mehrere Bereiche verbunden, individuelle Prozesse abgebildet oder wachsende Datenmengen bewältigt werden müssen, kann ERP auch für kleinere Unternehmen sinnvoll sein.

Typische Anzeichen sind doppelte Dateneingaben, zahlreiche Excel-Nebenlisten, voneinander getrennte Programme, manuelle Übergaben und ein fehlender aktueller Gesamtüberblick. Auch steigender Abstimmungsaufwand, schwer nachvollziehbare Auftragsstände und begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten der vorhandenen Software sprechen für eine ERP-Lösung.

ERP-Software schafft einen gemeinsamen Datenstand und verbindet aufeinanderfolgende Arbeitsschritte. Dadurch können Unternehmen manuelle Eingaben reduzieren, Abläufe nachvollziehbarer gestalten und aktuelle Informationen schneller bereitstellen. Weitere Vorteile sind bessere Datenqualität, aussagekräftigere Auswertungen und die Möglichkeit, Prozesse mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln.

Funktionen und Abgrenzung

Eine Warenwirtschaft konzentriert sich hauptsächlich auf Artikel, Einkauf, Lager, Verkauf und Versand. Ein ERP-System verbindet diese Abläufe zusätzlich mit weiteren Bereichen wie Rechnungswesen, Produktion, CRM, Dokumentenmanagement oder Controlling. Die Warenwirtschaft kann daher ein zentraler Bestandteil eines ERP-Systems sein.

Buchhaltungssoftware bildet finanzielle Geschäftsvorfälle wie Buchungen, offene Posten, Zahlungen und Auswertungen ab. Ein ERP-System beginnt häufig bereits beim Kundenkontakt oder Auftrag und verbindet daraus entstehende Waren-, Leistungs- und Finanzprozesse. Die Buchhaltung ist dabei ein möglicher, integrierter Unternehmensbereich im ERP.

Nein. Viele ERP-Lösungen sind modular aufgebaut und können schrittweise eingeführt oder erweitert werden. Wichtig ist jedoch, bereits bei der Auswahl das spätere Zielbild zu berücksichtigen. So wird vermieden, dass die neue Lösung bei weiterem Wachstum oder zusätzlichen Anforderungen erneut an Grenzen stößt.

Ja. Je nach Produkt können Prozesse über Einstellungen, zusätzliche Module, Workflows, Schnittstellen oder individuelle Erweiterungen angepasst werden. Dabei sollte zuerst geprüft werden, ob ein bewährter Standardprozess ausreicht. Zu viele Sonderanpassungen können Einführung, Wartung und spätere Updates unnötig erschweren und sind teuer.

Ja. Über vorhandene Module, standardisierte Schnittstellen oder individuelle Anbindungen können beispielsweise Webshops, Kassenlösungen, Versandplattformen, Banken, Dokumentenmanagement, CRM und externe Branchenlösungen integriert werden. Welche Verbindung sinnvoll ist, sollte anhand des gesamten Datenflusses beurteilt werden.

Einführung und Implementierung

Ja. Stammdaten wie Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise und weitere benötigte Informationen können in der Regel aus dem bisherigen System übernommen werden. Bei Bewegungsdaten, also Daten, die zum Beispiel noch nicht abgeschlossen sind, ist Vorsicht geboten! Vor der Migration sollten alle Daten geprüft, bereinigt und vereinheitlicht werden. Nicht jede historische Information muss zwingend in das neue System übertragen werden.

Eine ERP-Einführung beginnt mit der Analyse der bestehenden Abläufe und Anforderungen. Danach folgen Lösungsauswahl, Prozesskonzeption, Einrichtung, Datenübernahme, Tests und Schulungen. Nach dem Produktivstart werden die Abläufe kontrolliert und bei Bedarf weiter optimiert oder um zusätzliche Bereiche ergänzt.

Die Projektdauer hängt von Unternehmensgröße, Prozessumfang, Datenqualität, Anpassungsbedarf, Schnittstellen und verfügbaren internen Ressourcen ab. Eine klar abgegrenzte Einführung kann wesentlich schneller umgesetzt werden als ein Projekt mit mehreren Standorten, komplexer Produktion oder zahlreichen individuellen Erweiterungen.

Die Gesamtkosten setzen sich typischerweise aus Software beziehungsweise Nutzungsrechten, Beratung, Einrichtung, Datenübernahme, Anpassungen, Schnittstellen, Schulung und laufender Betreuung zusammen. Eine belastbare Kostenschätzung ist daher erst möglich, wenn Prozesse, Nutzerzahl, benötigte Module und Projektumfang bekannt sind.

Das Unternehmen sollte eine verantwortliche Projektleitung und Ansprechpartner aus den betroffenen Fachbereichen bereitstellen. Diese Mitarbeiter bringen Prozesswissen ein, treffen Entscheidungen, prüfen Daten und testen die zukünftigen Abläufe. Ein ERP-Projekt kann nicht vollständig an den Softwareanbieter ausgelagert werden.

Die passende ERP-Software richtet sich nach Branche, Unternehmensgröße, Prozesskomplexität, Standorten, Internationalität, benötigten Modulen und gewünschtem Betriebsmodell. Vor einer Produktauswahl sollten deshalb zuerst die kritischen Abläufe und Anforderungen strukturiert erfasst werden.

Die passende ERP-Software richtet sich nach Branche, Unternehmensgröße, Prozesskomplexität, Standorten, Internationalität, benötigten Modulen und gewünschtem Betriebsmodell. Vor einer Produktauswahl sollten deshalb zuerst die kritischen Abläufe und Anforderungen strukturiert erfasst werden.

Für Unternehmen in Österreich müssen insbesondere Rechnungswesen, Steuern, Meldungen und gesetzlich relevante Belege den österreichischen Anforderungen entsprechen. Deshalb sollte bei der Auswahl nicht nur die Software, sondern auch die laufende Betreuung durch einen mit dem österreichischen Markt vertrauten Anbieter berücksichtigt werden.

Ja. Eine unverbindliche Beratung und eine auf die eigenen Prozesse abgestimmte Online-Präsentation zeigen, wie die relevanten Abläufe in der jeweiligen ERP-Lösung umgesetzt werden können. Sinnvoll ist es, dafür konkrete Beispiele, Problemstellen und Anforderungen aus dem eigenen Unternehmen vorzubereiten. Kann die Software in der Online-Präsentation anhand von konkreten Beispielen beweisen, dass die Anforderungen erfüllt werden, wird ein Workshop für die Key-User und Entscheider vor Ort vereinbart.